60. Radklassiker in Reute – Etappe 6 – 24. Juli 2016

Wie auch in den letzten Jahren bot der RVC Reute wieder eine tolle Plattform für unsere Nachwuchsserie der Schülerklassen U11 bis U13. Eine vorbildliche und freundliche Organisation fand sich rund um das Renngeschehen mit Start und Ziel vor der Eichenmattenhalle. Neben der 6. Etappe des BaWü-Schüler-Cups bot der Renntag auch das Finale der LBS-Cup-Reihe, das viele Fahrer aller Altersklassen an diesem Tag in Reute versammelte und den Renntag zu einem Großereignis machte. Mitten darin auch die Einsteigerrennen, die allen Zuschauern wieder viel Freude bereiteten. Durch den Tag moderierte Bastian König in bekannt unterhaltsamer Weise.

Auf 4,25 flachen Kilometern bot der Kurs in diesem Jahr vor allem auch einigen Gegenwind, bevor man auf der langen Zielgeraden den LBS-Bogen passieren konnte, um unter den Anfeuerungen vieler Zuschauer, die letzten paar hundert Meter Sprint abzuleisten.

In allen Altersklassen standen wieder zahlreiche Nachwuchsfahrer an der Startlinie, die weitere Punkte für ihre BaWü-Schüler-Cup-Serienwertung sammeln wollten.

Mit den ältesten Schülern, der Altersklasse U15, ging es nachmittags los. Moritz Bader, der seit der ersten Etappe in Ellmendingen das Gesamtklassement in dieser Altersklasse anführt, war auch an diesem Tag immer in der Spitze des schnellen 20 Fahrer starken Feldes zu finden. Im langen Schlusssprint unterlag der Biberacher dann nur Plinius Naldi vom RSV Ellmendingen. Platz drei ersprintete sich Felix Bauer vom RSV Hofweier. Lokalmatador Lukas Beck kam auf den vierten Rang und wurde an diesem Tag mit dem Bezirksmeistertitel geehrt.

Die Schülerinnen U15 starteten mit den jüngeren Mädels der Altersklasse U13 gemeinsam. Diese große Mädels-Gruppe hatte vier Runden abzuleisten. Auch hier hielt sich ein großes Feld über die Renndistanz zusammen. In diesem Feld auch Lea Waldhoff (TSG Leutkirch) und Ina Marie Teschke (RV Merdingen), die wiederholt am Ende einen spannenden Kopf- an-Kopf-Sieg untereinander ausmachten. Lea Waldhoff – im gelben Trikot – behielt die Nase vorne, Ina Marie Teschke erreichte einen starken zweiten Rang. Gefolgt  –  auf Platz drei  –  von Lucy Mayrhofer vom RV Gomaringen.

Als erste Fahrerin der Altersklasse U13 spurtete Leonie Boos (RSV Ellmendingen) ins Ziel, auf Platz zwei  Camille Krieger (FRA/Road Team Val de Moder). Rike Fütterling (RSC Biberach) krönte als dritte Fahrerin das Podest. Emilia Meier (RSG Eichstetten) – Platz vier im Rennen – Dritte der BaWü-Schüler-Cup-Wertung – wurde als Bezirksmeistern geehrt.

Auch die Schüler U13 zeigten ein schnelles Rennen. 16 Fahrer am Start, siegte am Ende erneut Matteo Groß vom RVC Reute. Bei seinem Heimrennen erzielte er an diesem Tag bereits den 18. Saisonsieg. Das Führungstrikot kann ihm wohl keiner mehr nehmen. Platz zwei ging an Manuel Schaaf (Radsport Rhein Neckar). Dahinter ein enger Kampf , bei dem sich Tilmann Sarnowski (RSV Öschelbronn) um Haaresbreite vor seinen Mitstreitern über die Ziellinie schob. Das Nachsehen hatten an diesem Tag Justin Bellinger (RSC Biberach), Jonas Beck (RVC Reute) und Julius Janik (RSV Ellmendingen) auf den Plätzen 4, 5 und 6, aber innerhalb einer zehntelSekunde.

Die Schülerklassen U11 ging mit 10 Fahrern und 2 Fahrerinnen auf die 8,5km lange Strecke. Auch in diesem Feld zeigte sich „der Mann in gelb“ – Louis Grupp (RSV Oberhausen) – überlegen. Er sprintete mit kräftigem Tritt als erster, vor Lokalmatador Lukas Hug vom RVC Reute und Vereinskamerad Melvin Gocht (RSV Oberhausen) ins Ziel. Bei den Mädchen gelang es Julia Servay (RSC Biberach) vor Emma Bothner (MRSC Ottenbach) zu bleiben und startet so beim nächsten Rennen des BaWü-Schüler-Cups wieder in Gelb.

Damit verabschiedet sich das BaWü-Schüler-Cup-Team  in die Sommerpause und möchte gerne noch einmal auf das Ersatzrennen in Kirrlach, am 11. September hinweisen. Durch den Ausfall von Stuttgart, wird es dort noch einmal die Möglichkeit geben, Punkte zu sammeln, bevor dann in Wendelsheim am 25. September zur letzten Etappe gestartet wird.

Noch ein Tipp: Da es in Reute leider dazu kam, dass ein Schüler seine Lizenz zuhause vergessen hatte und vom Kampfgericht nicht zum Start zugelassen worden wäre, erinnern wir daran, dass es Sinn macht, immer ein Foto der Lizenz auf dem Handy zu haben, mit dem man sich „ausweisen“ kann. Mit einem solchen – und einer Ersatzlizenz, die sich im Internet downloaden lässt – wird die Jury das Fehlen der Lizenz akzeptieren und dem Rennfahrer der Start nicht untersagt werden.

Im Folgenden wieder Fotos von unserem Sportkameraden Bernhard Lingenhöhle aus Biberach

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